Night of Crowns – Spiele um dein Schicksal

Rezension

unbenannt

 

Night of Crowns – Spiele um dein Schicksal

von Stella Tack

480 Seiten

 

Es war alles meine Schuld!

– Alice

 

Seit Jahrhunderten liegt über den Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington ein unbezwingbarer Fluch – und das bis heute, obwohl aus den Anwesen längst Internate geworden sind. Von alledem ahnt Alice nichts, als sie für eine Summer-School nach Chesterfield kommt. Die Zeichen auf den Handgelenken ihrer Mitschüler fallen ihr nicht auf, dafür fesselt der charmante, wenn auch undurchschaubare Vincent umso mehr ihre Aufmerksamkeit. Sein Lächeln lässt sie alles um sich herum vergessen – bis Alice eines Morgens eine ihrer Mitschülerinnen versteinert im Wald entdeckt und auch auf ihrem eigenen Handgelenk das Symbol einer Schachfigur auftaucht …

Meine Meinung:

Eigentlich hatte ich nicht geplant mir dieses Buch zu kaufen, bzw. wusste nicht einmal, dass es das gibt. Eine Freundin hat mir Night of Crowns geschenkt, als ich nach meiner Op wieder nach Hause gekommen bin. Schon das Cover hat mich am Anfang richtig begeistert und auch der Klappentext hörte sich vielversprechend und vor allem neu an. Was ich mit neu meine, ist, dass ich noch nie ein Buch gelesen habe, das eine derartige Story hat, was sehr bewundernswert ist, da eigentlich fast alle Jugendbücher gleich ablaufen. Das Buch reißt einen einfach mit, ob man es nun will oder nicht. Diese Geschichte ist so unfassbar gut und ich schreibe jetzt ganz bewusst, dass dies das beste Buch ist, das ich seit langer Zeit gelesen habe.

Die Hauptprotagonistin Alice hat einen tollen Charakter und ist vor allem schlagfertig und kein verängstigtes Ding, was für viele Lacher sorgt. Obwohl Ihr Leben völlig aus den Fugen gerät und sie auf einmal auf dieses Internat muss, über das viele Gerüchte kursieren, lässt sie sich nicht einschüchtern, auch wenn immer wieder Dinge passieren, die für Sie einfach keinen Sinn ergeben. Dabei kommt ihr auch ein ganz besonderer Charakter zur Hilfe, nämlich der weiße Kater Curse, den man einfach lieben muss. Generell sind die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet und wirken echt, was mir bei anderen Büchern oft gefehlt hat. Auch hier gibt es Personen, die nicht die sind, die sie zu sein scheinen, womit man als Leser vielleicht gar nicht gerechnet hat und dann fassungslos mit dem Buch in der Hand im Bett hochfährt, so wie Ich 🙂

Das Tolle an diesem Buch ist meiner Meinung nach, neben dem Schreibstil der Autorin, die Wendung, die es irgendwann nimmt. Alice ist sich zunächst sicher, dass sie zu den weißen Spielern gehört, zu Chesterfield und auch ich war zu diesem Zeitpunkt davon überzeugt, dass St. Burrington der Gegner ist. Doch es kommen die Seiten, auf denen Vorkommnisse beschrieben werden, die Alice und auch den Leser skeptisch werden lassen und dann stellt sich die Frage, wem kann man wirklich vertrauen und wer sind hier die „Bösen“? Dadurch dass man letztendlich zwei Sichtweisen auf dieses Spiel geliefert bekommt, wird einem überhaupt erst bewusst, wie viel vertuscht wurde und lässt einen viele „Ah“-Momente erleben.

Ein Punkt, der eher negativ hervorgestochen ist, waren die vielen Kraftausdrücke, die zwar typisch für die Jugendpsrache sind, die ich allerdings nicht soooo zahlreich in einem Buch lesen will. Denn wenn in jedem 5. Satz das F-Wort vorkommt, fängt es an nervig zu werden und ich hoffe, dass sich das aber im 2. Band ändern wird. Apropos, kleiner Tipp: Lest das Buch erst kurz bevor der nächste Band erscheint, sonst könnte euch der Cliffhanger ganz schön ärgern…

Andere:

head.full.of.stories.and.books

Die Bücherwelt von Corni Holmes

Biankas Bücher Blog

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